Dragonslayer-Network
Anne&Todd McCaffrey Drachenwege
Geschrieben von: Dragonslayer Sonntag, den 08. August 2004 um 19:13 Uhr
Anne & Todd McCaffrey
Die Drachenreiter von Pern - Drachenwege
Nach einer langen kreativen Pause, vieler Zusammenstellungen von bereits erschienenen Romanen und Monaten der Hoffnung, ob Anne es tatsächliche noch einmal wissen möchte, ist es soweit.
Der neue Drachenreiter von Pern-Roman Drachenwege ist endlich da!
"Der junge Kindan lebt mit seiner Familie in einem Bergarbeitercamp. Obwohl er lieber einer jener Harfner wäre, deren Aufgabe es ist, die Traditionen der Drachenreiter zu pflegen, scheint es beschlossene Sache, dass er ebenfalls in den Minen arbeiten wird. Doch als sein Vater bei einem Grubenunglück stirbt, wird klar, dass das Schicksal Kindan für einen gänzlich anderen Weg ausersehen hat."
Elmore Wallpapers
Geschrieben von: Dragonslayer Montag, den 19. Juli 2004 um 01:20 Uhr
Larry Elmore bietet auf seiner Homepage ab sofort vier Wallpaper an. Nichts weiter besonderes. Aber Elmore möchte für diese Wallpaper auch noch Geld haben. 2,99$ soll ein Hintergrundbild, 9,99$ alle vier Bilder kosten. Also bitte, sowas hat Elmore doch nicht nötig...Willkommen im Dragonslayer Network CMS
Geschrieben von: Dragonslayer Donnerstag, den 12. Juni 2003 um 12:54 Uhr
Endlich ist es soweit.
Das Dragonslayer-Network existiert jetzt bereits seit einigen Jahren in der altbekannten Form und so langsam nagt der Zahn der Zeit an den Grundpfeilern, oder wie wir Drachenfans eher sagen würden: Nidhöggr nagt an den Wurzeln der Weltenesche*g*. Staub in den Ecken und Spinnenweben an der Decke zeigen deutlich, diese Seite musste einfach mal wieder runderneuert werden.
Was trifft sich da besser, als die alten Mauern hinter sich zu lassen, Bücher, Downloads und Drachenbilder unter den Arm zu klemmen und umzuziehen? Schaut Euch doch einmal um-Platz in rauhen Mengen, ein breites, breites Burgtor für viele Besucher und jede Menge kleiner Burgverwalter, die mir das Leben einfach machen. Diese Seite wuchs mit der Zeit immer weiter, doch erst jetzt kann auch mal wieder etwas getan werden, was nicht den Hintergrund zusammenhält, sondern neue Anreize für die Besucher gibt.
Dragonkin-Talisman
Geschrieben von: Dragonslayer Samstag, den 17. Juli 2004 um 11:55 Uhr
Der Krieg der Menschen hat begonnen und seine Ausläufe sind bis nach Wyvernwood, dem Zufluchtsort der Drachen und aller anderen längst vergessenen Tiere, vorgedrungen. Nur Magie könnte den gebeutelten Kreaturen Wyvernwoods noch helfen…doch Magie scheint aus der Welt verschwunden. Einzig die drei Talismane des großen einstigen Drachenführers Stormfire enthalten noch das, woran sich eine ganze Lebensgemeinschaft klammert, die Hoffnung! Doch dieser letzte Strohhalm erweist sich als sehr dünn, finden sich die Talismane doch gut versteckt in der ganzen Welt und können nur vereint von einem von Stormfires drei Nachkommen die Welt der Drachen und Ihrer Schützlinge retten.Das zweite Buch der Trilogie von Robin Wayne Bailey beginnt dort, wo der erste Teil endet. Der Krieg hat begonnen und auch die mit den Menschen verbündeten Greifen haben es noch nicht überwunden, dass ein Junge Ihren Anführer Gaunt tötete. Jede der vier parallel laufenden Handlungsstränge versucht den Leser zunächst einmal wieder tief in die Situation der Fabelwesen einzuführen und schildert Ihre verzweifelten Versuche sich aus dem tobenden Krieg heraus zu halten. Da Wyvernwood jedoch die beiden konkurrierenden Länder miteinander verbindet, bleibt dies ein frommer, nicht zu realisierender Wunsch, der mit Verlusten auf beiden Seiten endet. Einzige Rettung scheinen die Talismane des Stormfire zu bringen, um deren teils zufällige Suche sich die zweite Hälfte des Buches dreht.
Bailey hat den kritischen dritten Teil seiner Dragonkin Buchreihe erneut gut durchdacht aufgebaut und ausgeführt. Zu keiner Zeit ist das Geschehen vorhersehbar oder von irgendwelchen Prophezeiungen überlagert, die das Ende vorweg nehmen könnten. Es kommt wie es kommen muss, lautet die Devise! Zwar stört der Wechsel der Handlungsstränge mit jedem neuen Kapitel ein wenig, was aber nur daran liegt, dass man am liebsten jeden Handlungsstrang sofort weiterverfolgen möchte, ohne jetzt wechseln zu müssen. Da dieses Phänomen jedoch bei jedem einzelnen Kapitel auftritt, muss dies wohl ein beabsichtigter Plan des Autors gewesen sein. Überhaupt hat Bailey es erneut sehr gut geschafft genau das zu reproduzieren, was den ersten Teil ausgezeichnet hat. Eine phantastisch detailreiche Atmosphäre und sich verändernde Charaktere. Besonders schön auch am zweiten Teil ist die Handlung, die um die Geschichte Wyverwoods herum stattfindet. Erneut liest die alte Drachin ihrem Jungtier die Geschichte der Dragonkin aus dem Buch von Stormfire vor und erzeugt somit ein wenig das Gefühl eines schönen Märchens. Es wird alles gut ausgehen, aber wie und vor allem wer wird die Drachen in ein neues, sicheres Refugium führen? Der dritte Teil wird Aufschluss bringen und ich bin gespannt darauf. Wenn der dritte Teil erneut solch traumhafte Details, Wunder und Gefühle vermitteln kann und die Suche ein erfolgreiches Ende nimmt, dann darf die Buchreihe sich durchaus auf die gleiche Stufe mit Joanne Bertins Drachenlords stellen.
Dragonholder
Geschrieben von: Dragonslayer Freitag, den 16. Juli 2004 um 22:27 Uhr
Anne McCaffrey ist eine der bekanntesten Fantasy und Science Fiction Autorinnen weltweit. Ihre Drachenreiter von Pern sind seit Jahren weltberühmt und die begehrten Erstausgaben beinahe nur noch mit Gold aufzuwiegen. Grund genug einmal eine Biographie über die Entstehung der Legende "McCaffrey" zu verfassen. Und wer wenn nicht Annes eigener Sohn Todd könnte dies besser tun?Das Buch Dragonholder von Todd McCaffrey nimmt sich einige Episoden aus Annes ereignisreichem Leben heraus und stellt dar, wie aus der einstigen Sängerin eine der berühmtesten Autorinnen der Welt werden konnte. Was hat sie bewegt, was inspiriert und was hat es mit dem irischen Haus "Dragon Underhill" auf sich, in dem die Familie McCaffrey noch heute gerne tagt- das alles erfährt man auf über 100 Seiten und durch einige Bilder aufgelockert.
Um auf die anfängliche Frage noch einmal zurückzukommen- Wer könnte es besser, als Ihr eigener Sohn Todd?-JEDER!
Der Autor Todd schreibt hier zwar ein munteres Potpourri herunter, das jedoch leider kaum einen roten Faden hat, ständig hin und her springt und für Nicht-Familienmitglieder kaum Witz enthält, da sich viele Anekdoten auf situationsbedingte Komik beziehen, die man im Nachhinein nur schwer nachvollziehen kann, wenn man die teilnehmenden Personen nicht persönlich kennt.
Wer ein beinharter Fan von Anne McCaffrey ist, der kann sich das Buch gern einmal ansehen, um sein Wissen ein wenig zu vervollständigen, wer sich jedoch tiefere Infos über die Drachenreiter von Pern erhofft hat, oder eine nett geschriebene Biographie, der ist hier nicht an der richtigen Adresse. Trotzdem, wer sich das Buchbestellen möchte, der findet hier die Möglichkeit dazu!
Magier und Hexen Ausgabe 2
Geschrieben von: Dragonslayer Freitag, den 16. Juli 2004 um 02:25 Uhr
Das Magazin "Magier und Hexen" ist in seiner zweiten Ausgabe erschienen und hat auf vier Seiten das Thema Drachen behandelt. Das ganze wird natürlich stark im Kontext von Harry Potter betrachtet. Die Dracheninfos selbst stammen, wie häufig, aus dem großen Buch der Drachen. das Magazin ist für 3,80¤ erhältlich.
Danke Steffi für die Info!
Origins 2004
Geschrieben von: Dragonslayer Dienstag, den 13. Juli 2004 um 14:14 Uhr
Auf seiner Homepage hat Larry Elmore eine kleine Photoserien ausgestellt, die ihn und Ken Whitman auf dem Weg zur Origins 2004 zeigt. Die Origins ist eine Fantasy und Science Fiction Messe und scheinbar hatten die beiden sehr viel Spass dabei.
Das Regenbogenschwert
Dienstag, den 22. Juni 2004 um 22:00 Uhr
Prinz Rupert wird ausgeschickt, um in den Wäldern einen Drachen zu erledigen. Nicht so sehr, damit er sich bewährt, als um ihn loszuwerden, denn es kann nur einen Thronerben geben und Prinz Rupert ist nun einmal der Zweitgeborene. Doch als der Prinz und sein melancholisches sprechendes Einhorn tatsächlich auf einen Drachen treffen, entpuppt dieser sich als alt, müde und Schmetterlingssammler. Darüber hinaus tyrannisiert den kampfesmüden Drachen eine schlagkräftige Prinzessin, die vor Ihrem Bräutigam ausgebüchst ist. Kurz entschlossen nimmt Rupert Drache und Prinzessin mit nach Hause, man kann ja nie wissen wozu die alles nützlich sein.
Als das Königreich einer immer stärker werdenden dunklen Macht anheim fällt, scheint Rupert der einzige zu sein, der etwas dagegen unternehmen kann.
Das Regenbogenschwert von Simon Green sieht nicht nur so aus wie ein Buch von Terry Pratchett, es ließt sich auch eingangs so.
"In grauer Vorzeit, als auf der Erde noch die Mächte der Finsternis weilten, wimmelte es überall von Helden und Schurken. es gab jede Menge Drachen zu töten und Jungfrauen zu retten, sodass edle Ritter in schimmernden Rüstungen alle Hände voll zu tun hatten. Wir kennen aus jenen Tagen viele Legenden über tapfere, tollkühne Recken- Dies ist keine davon".
Anfangs kommt man aus dem Schmunzeln gar nicht mehr hinaus, zu schön sind die Dialoge zwischen den Charakteren, insbesondere zwischen Rupert und dem bissigen Einhorn. Da fällt es kaum weiter auf, wie stimmig Green die Umgebung des Waldkönigreiches beschreibt und wie beunruhigend genau die Dunkelheit erklärt wird - man möchte am liebsten von einem Dialog zum nächsten lesen. Mit der Zeit merkt man jedoch, dass irgendetwas nicht stimmt. Der Protagonist erfährt eine schleichende Veränderung, der auf seine Erlebnisse zurückzuführen ist. Ob dies positiv oder negativ ist, sei dahin gestellt. Und nicht nur der Protagonist ändert sich. Langsam, fast unbemerkt durch den Leser, wird die eingangs lustige Geschichte zu einem echten Schocker, der vor Blut, Gewalt und Schmerz nur so trieft. Normalerweise würde ich bei der schieren Fülle an detaillierter Gewalt aufhören zu lesen und das Buch in die Ecke schmeißen- wenn die Geschichte nicht so verdammt fesselnd wäre und die Verzweiflung der Charaktere mich nicht derart an sie binden würde. Der Autor schafft es den Bogen immer noch ein klein wenig weiter zu spannen, zwischendurch wieder ein paar kurze Lacher zur Auflockerung einzubauen und dann den Leser wieder tief in das Geflecht von Intrige, Verrat, Gewalt und Hoffnungslosigkeit fallen zu lassen.
Längen hat das Buch nicht eine einzige, aber gegen Ende des Buches verstärkte sich bei mir das Gefühl, dass einfach immer ein bisschen zu viel da ist. Zuviel von allem…
Nichts desto trotz, ich kann das Buch nur empfehlen, jedenfalls für Leute, die kein zartes Gemüt haben, die mal einen Held der anderen Art kennen lernen wollen und denen es nichts aus macht, dass der Drache nur am Anfang und am Ende mit von der Partie ist.
Das Regenbogenschwert kann man bei Amazon für etwa 9,95 kaufen.
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